Friedhof Bredeney

Übersichtsplan Friedhof Bredeney

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Lage
  • Der städtische Friedhof Bredeney liegt im Südwesten von Essen im Stadtteil Bredeney an der Ecke von Meisenburg- und Westerwaldstraße.
Verkehrsverbindung
  • Haltestelle Bredeney Friedhof
  • Buslinien 142, 169, 194
Friedhofsverwaltung
  • Westerwaldstraße 6
    45133 Essen
Kontakt
  • Herr Dorfs, Frau Lewandowski
  • Tel.: 413440
  • Fax: 4087917
  • Bei Abwesenheit der Mitarbeiter ist ein Anrufbeantworter eingeschaltet!
Öffnungszeiten
  • montags bis freitags 8.00-16.30 Uhr
Friedhofsdaten
  • Der Friedhof Bredeney wurde 1909 in der seit 1902 selbständigen Bürgermeisterei Bredeney eröffnet. Zuvor, seit 1875, bestand die sogenannte Gemeinde Zweihonnschaften aus den Ortschaften Bredeney und Schuir.
    1915 wurde die Bürgermeisterei Bredeney dann ein Stadtteil von Essen. Das 7,07 Hektar große Areal bietet nach dem derzeitigen Stand Platz für 8.874 Grabstätten. Die heutige Friedhofskapelle stammt aus dem Jahr 1952.

 

Geschichtsträchtige Besonderheiten

Friedhof der Industriellenfamilie Krupp

In einem abgegrenzten Bereich auf dem Friedhof befinden sich die Gräber der Familie Krupp.

Auf der 1955 von Aloys Kalenborn erschaffenen Grabanlage auf dem Friedhof Bredeney wurden die Gräber und Grabplatten aller Angehörigen der Familie Krupp, die zuvor im Essener Stadtzentrum lagen, zusammengeführt. Auf diesem Familienfriedhof befinden sich 14 Grabmale.

Grabstätten der Patrizier- und Industriellenfamilie von Waldthausen

Die meisten Ruhestätten der Familie von Waldhausen befanden sich wie einige der Familie Krupp auf dem alten Friedhof vor dem Kettwiger Tor südlich des Hauptbahnhofs, der aus städtebaulichen Gründen 1955 aufgegeben werden musste. Der Großteil der Familiengräber der Waldthausens wurde auf den Friedhof Bredeney in einer Reihe am südlichen Rand im Feld 22 verlegt, ein geringer Teil kam auf den Ostfriedhof an der Saarbrücker Straße.

Das große monumentale Mausoleum wurde aus Mainsandstein und Bronzeguss errichtet und auch 1955/1956 vom alten Friedhof am Kettwiger Tor hierher überführt. Das ursprüngliche Baudatum des Grabmals wird unterschiedlich mit frühestens 1856 bis spätestens 1884 angegeben und wurde mittlerweile unter Denkmalschutz gestellt. Auf den beiden jüngeren Inschriftentafeln ist das Grabmal 21 verstorbenen Familienmitgliedern mit Sterbedatum von 1856 bis 2003 gewidmet.

Denkmalgeschütztes Urnengrab

Das Urnengrab des Paul Müller aus dem Jahre 1914 ist eine der ersten neuzeitlichen Urnenbeisetzungen im heutigen Gebiet der Stadt Essen. Es wurde aus Darmstadt überführt. Das erste Krematorium in Essen war erst 1935 fertig gestellt worden. Aus diesen Gründen wurde dieses Grabmal 1997 unter Denkmalschutz gestellt.

Grabmal Hohendahl von Wilhelm Lehmbruck

Friedrich Hohendahl (1847-1906) war Bergwerksdirektor der Steinkohlenzeche „Unser Fritz“ in Wanne-Eickel. Das von Wilhelm Lehmbruck geschaffene Grabmal wurde 1957 vom Nordfriedhof Düsseldorf auf den Friedhof Bredeney umgesetzt und 2002 zum Baudenkmal erklärt.