Parkfriedhof

Übersichtsplan Parkfriedhof

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Seit seiner Inbetriebnahme im Jahre 1925 ist der in Essen-Huttrop liegende Parkfriedhof (der mit der vom Essener Architekten Ernst Bode (1878-1944) entworfenen alten Trauerhalle 1989 unter Denkmalschutz gestellt wurde) erweitert worden und erstreckt sich mittlerweile über eine Fläche von 40,46 ha.[1] Durch die Erweiterung besitzt er die größte zusammenhängende Friedhofsfläche Essens, zu der ebenfalls ein jüdischer Friedhof gehört. Im Jahre 1941 wurden 36 Grabmäler des jüdischen Friedhofes auf der Lazarettstraße des Westviertels hierher überführt. Im alten und neuen Teil des Friedhofes, welche jeweils eine Trauerhalle besitzen, können 28.822 Gräber ihren Platz finden.[2] So gibt es unter anderem auch zwei Ehrengräber der Stadt Essen auf diesem Friedhof. Dies sind die Gräber von Gustav Heinemann und Stifterin Claire Hennes.

Desweiteren finden sich auch auf dem Parkfriedhof Kriegsgräber der Opfer des Zweiten Weltkrieges, welche sich auf vier Grabfeldern erstrecken und nach Kategorien, wie beispielsweise deutsche Soldaten, Kriegsgefangene oder  Opfer der Konzentrationslager, sortiert sind.

Der Parkfriedhof ist mit den Linien 103 und 109 erreichbar. Die Haltestellte heißt Parkfriedhof.[3] Aber auch die Anfahrt mit dem Auto gestaltet sich einfach: entweder über die A52 oder A40. Der Haupteingang der alten Halle befindet sich auf der Straße Am Parkfriedhof 33, während der Haupteingang der neuen Halle über die Sunderlandstraße zu erreichen ist. Ebenfalls befindet sich auf der Straße Am Parkfriedhof die Friedhofsverwaltung.

Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

In den Jahren 1978 und 1979 gab es weitaus mehr Beisetzungen als in den Jahren davor und danach. Dies ist auf eine knappe Beisetzungsmöglichlichkeit bei dem Terrassen- und dem Südwestfriedhof zurückzuführen. Denn sobald wieder Platz zur Verfügung stand, sank die Anzahl der Beisetzungen auf dem Parkfriedhof. Außerdem ist ein Anstieg, der voraussichtlich bis 2014 anhalten wird, bei den Urnenbeisetzungen zu verzeichnen. Ebenfalls bis zum Jahr 2014 wird ein Fehlbedarf bei dieser Art an Beisetzung vorhergesagt, aber bis 2060 sei es gewährleistet, weitere Bestattungen auf diesem Friedhof durch zu führen.[4]

 

Fußnoten

Literatur